Was aktuelle Studien zeigen, trifft tatsächlich einen/ den Kern des Problems und erweist sich als Ruf nach einem neuen Konzept, das der Individualität und Pluralität der heutigen Schülerschaft gerecht werden kann und sie deshalb erreicht, weil es der je individuellen Entfaltung auch bei heterogenen Adressaten zu dienen vermag.
Eine Bildung nachhaltiger Qualität entsteht – so die realistische Option – dann, wenn man sich wirklichen und d.h. komplexeren – und eben nicht nur fachspezifisch bearbeitbaren – Aufgaben stellt, solchen, die für den Alltag und das Leben relevant sind.
Nachhaltige Bildung wird also dann möglich, wenn sich in der Schule – aber auch in anderen Bildungszusammenhängen – solche Aufgaben stellen und bearbeitet werden, denen man in der Welt begegnen kann und wird. Im Umgang mit Neugier, Unverständnis, Aktionsdrang, aber auch mit Gefahren, Unsicherheiten, Ängsten, Konflikten, Komplexität, etc. kommen verschiedenste Ziele in den Blick und fordern Aktivität heraus: Bei der Aufgabenbearbeitung suchen Lernende dann nach Lösungen, bei denen ihnen im Tun u.a. Sicherheit, Beachtung, Geborgenheit, Zufriedenheit, Sinn, Gerechtigkeit, Freiheit, Freude und Anerkennung zuteil werden wird.
Kann man beim Lösen von Aufgaben eigene und relevante Ziele verfolgen und erreichen, dann werden die eigenen Potentiale mobilisiert und sich zu Kompetenzen entfalten können. Es entstehen Abstraktionsfähigkeit, Vorstellungskraft, Achtsamkeit, Einfühlungsfähigkeit, Mut, Kreativität, Mitteilungsfähigkeit, Urteilskraft, Denkfähigkeit, Willensstärke und Durchsetzungsvermögen.
Im zielorientierten Arbeiten an Aufgaben und deren Lösung kommen die Wissensbestände der Fächer ins Spiel: So wird die Kenntnis und Nutzung von Gesetzmäßigkeiten, Strukturen, Konstruktions-, Funktions- und Deutungsweisen sowie von Maßstäben, Werten und Prinzipien, die das schulische Wissen bereit hält, gezielt einsetzbar, das Wissen wird ggf. erfragbar und als nützlich erfahrbar. So erschlossen und genutzt führt Wissen zu besseren Lösungen und bewirkt durch diese Erfahrung eine Nachhaltigkeit der dabei entstehenden Bildung, weil und wenn sie auf Dauer dazu beiträgt, ähnliche Bedingungen gezielt zu meistern, vergleichbare Lösungen zu finden und ähnliche Ziele zu erreichen. Indem sich das vollzieht, wächst ein Mensch an den Aufgaben, die er/ sie übernommenen hat und dieses Wachsen wird zum Teil der so sich bildenden Menschen, die nämlich gelernt haben, Wissen gezielt zu suchen, einzusetzen und in seiner Wirksamkeit einzuschätzen. Eben das ist im übrigen auch der Weg zu einem sachgerechten Umgang mit Chat GPT.
Der folgende Film stellt das Konzept und die Funktionsweise der Bildungsplattform OmniMundi vor. Er zeigt, wie OmniMundi Aufgaben stellt und dazu das Prinzip der ,Dimensionierungʻ nutzt, das der Konzeption von odyssee’s end (R) folgt. Auch klärt sich, wie man mit komplexen Aufgaben Welten erschließt, gezielt mit Wissen umgeht und das Denken in Zusammenhängen leicht macht.